220 Beschäftigte betroffen

BASF plant Verkauf von Besigheimer Standort

Die BASF plant den Verkauf der Pigmentaktivitäten. Betroffen ist in Baden-Württemberg der Standort in Besigheim mit rund 220 Beschäftigten. Um sich vor Ort über die aktuelle Situation zu informieren, tagte der Vorstand der IG BCE Baden-Württemberg am 16. Juli 2019 im Betrieb.  „Die Verunsicherung bei unseren Kolleginnen und Kollegen ist groß. Wir brauchen Sicherheit für die Menschen in unserem Betrieb, deshalb haben wir zusammen mit den anderen betroffenen Standorten einen Forderungskatalog aufgestellt. Wir wollen die Absicherung der guten Bedingungen, für die unsere Kolleginnen und Kollegen in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet haben. Dazu gehört als stabile Grundlage die Tarifbindung an die Tarifverträge der chemischen Industrie“, kommentiert Irmtraud Schneele-Schultheiß, Vorsitzende der IG BCE im Bezirk Stuttgart und Betriebsratsvorsitzende der BASF Pigment die aktuelle Situation.

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Für den Landesbezirksvorstand und die Kolleginnen und Kollegen im Betrieb fordert die Landesbezirksleiterin Catharina Clay das Unternehmen auf, „bei der Auswahl des Käufers die gewählte Interessenvertretung der Menschen im Betrieb zu beteiligen. BASF hat in ihrem Leitbild die qualifizierten Mitarbeiter als entscheidend für den Erfolg beim Kunden beschrieben. Wir erwarten, dass dieses Leitbild auch Bestand hat, wenn BASF sich aus strategischen Gründen von einem Geschäftsbereich trennt.“

Im Gespräch mit dem Werkleiter Dr. Andreas Stohr formulierte der Vorstand der IG BCE die Erwartung, bei der Entscheidung für einen Käufer eine gute Perspektive für die Kolleginnen und Kollegen in den Mittelpunkt zu stellen. Für den Werkleiter steht fest „Wir haben in den letzten Jahren viel Geld in den Standort investiert. Dieser Standort hat eine Perspektive, und die hängt neben den Investitionen wesentlich ab von guten Fachkräften. Deshalb bilden wir auch weiterhin aus, dieses Jahr sogar mehr als letztes Jahr.“

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