BASF gibt Verkauf des Pigment-Geschäfts bekannt

IG BCE fordert Garantien für die vom Verkauf betroffenen 220 Mitarbeiter in Besigheim

STUTTGART/BESIGHEIM. Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) erwartet vom Käufer des BASF Pigment-Geschäftes, von dem in Besigheim 220 Mitarbeiter betroffen sind, langfristige Garantien in Hinblick auf Arbeitsplätze, -bedingungen und -entgelte. „Eine gute Zukunft im Pigmentgeschäft geht nur mit den vorhandenen, qualifizierten Fachkräften. Sie haben das Unternehmen zu einem attraktiven Geschäft gemacht. Wenn DIC als Käufer Interesse an der Zukunft dieses guten Geschäfts hat, erwarten wir Garantien zu Beschäftigungssicherung und Sicherung der Arbeitsbedingungen mit Tarifbindung, um die Fachkräfte in Besigheim zu halten. Alles andere wäre ein Beitrag, die Axt an den Stamm zu legen, auf dem DIC sitzen will“, kommentiert Landesbezirksleiterin Catharina Clay.

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„Die Stimmung auf der heutigen Mitarbeiterversammlung war abwartend und vorsichtig. Die Mitarbeiter warten auf weitere Zukunftsaussagen, da vieles offengeblieben ist“, berichtet Betriebsratsvorsitzende Irmtraud Schneele-Schultheiß. „Wir haben nochmals klargestellt, dass wir unseren Forderungskatalog, der zum Ziel hat, die guten Arbeitsbedingungen zu erhalten und damit den Leistungen der Belegschaft Rechnung zu tragen, erfüllt sehen wollen“, so Schneele-Schultheiß.

Grundsätzlich begrüßt die IG BCE, dass mit der DIC Group ein strategischer Investor gefunden wurde, der an das Zukunftspotenzial des Pigmentgeschäfts glaubt.

Für Rückfragen:  Catharina Clay, Landesbezirksleiterin   0151 11347004

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